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Es sind die Märkte für Endverbraucher, die die weitaus größten Kundenzahlen zu bieten haben. Wie die Konsumenten die Qualität von Produkten und Leistungen sowie die unternehmerischen Qualitätsbemühungen wahrnehmen, ist deshalb von größtem Interesse für weite Kreise von Herstellern und Anbietern. Die spannende aktuelle Frage lautet dabei: Hat die wirtschaftliche Rezession diese Kundenwahrnehmung beeinflusst? Die Antwort ist: Sie hat. Aber wer nun geglaubt hat, die Verbraucher würden angesichts persönlichen Kostendrucks bevorzugt zu preiswerten Waren greifen und dabei von den gestiegenen Qualitätsansprüchen der Vorjahre abrücken, der irrt ganz gewaltig. Die jüngste Studie des Excellence Barometers zeigt, dass vielmehr das Gegenteil der Fall ist. Noch stärker wird hinsichtlich der Qualität differenziert. Das Ansehen heimischer Produkte ist angestiegen. Zertifikaten und Gütesiegeln wird wachsende Beachtung geschenkt. Die Anstrengungen der Hersteller um Qualitätsprodukte werden wahrgenommen und honoriert. Das Signal für die Hersteller von Produkten "made in Germany" ist eindeutig: Die Produktqualität und deren Sicherung gehört weiterhin und jetzt erst recht ganz oben auf die strategische Agenda. Die Qualität ist auf den heimischen Märkten das Herausstellungsmerkmal überhaupt. Und nach Einschätzung der Befragten gilt dasselbe auch global: Qualität ist (wieder) ein deutscher Trumpf – trotz oder auch gerade wegen der Krise. Für das Qualitätsmanagement und die Qualitätsmanager ist die Nachricht eine gute zum richtigen Zeitpunkt. Die Situation, die die ExBa-Studie schildert, stärkt ihnen den Rücken. Auch und gerade innerhalb der Unternehmen! |
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| QZ 02/2010: Superbehörde! | |
| QZ 01/2010: Messen, um zu verbessern | |
| QZ 12/2009: Lebendiges Jahr | |
| QZ 11/2009: Werkzeuge müssen passen | |

